Planung einer Langstrecke

16. Oktober 2018

Elektroauto Erfahrungsbericht - Planung einer Langstrecke

 

Eine Fahrt mit dem Elektroauto über die Akku-Reichweite hinaus bedarf etwas mehr Zeit, als die Fahrt mit dem Verbrennungsmotor. Wenn ich mit den Kindern fahre, ist es für mich wichtig, dass meine Ladestopps in der Nähe eines MC Donalds oder BurgerKings sind. Alle Kinder gehen gern da hin und das macht die Pause entspannter. Da wir sonst nie Schnellrestaurants aufsuchen, mache ich mir da auch keine Gedanken oder habe gar ein schlechtes Gewissen.

Wie bereits im vorherigen Erfahrungsbericht erwähnt, gehe ich auf das Laden und Ladekarten noch einmal extra ein. Abhängig vom Besitz einer Ladekarten, lasse ich mir in der dazugehörigen App alle Ladestationen entlang meiner Route anzeigen. Ich kann einstellen, bis wie viel Km entfernt der Route die Ladestationen anzeigen soll. Ich stelle da 2km ein, sodass er mir nur die Ladestationen entlang der Autobahn anzeigt. Mit Google Maps zoome ich dann in die einzelnen Ladepunkte und schau ob sich da ein MC Donalds oder BurgerKing befindet, wenn ja speichere ich den Ort mit meinem Account ab. Das ganze weiter bis zum Ziel, was bei mir auf  700km 12 Schnellladestationen ergibt.

Bei meinem Elektroauto Opel Ampera-e mit 60 KW Akku plane ich 3 Ladestopps. 2 würden locker genügen, aber da es am Zielort keine Schnellladestation hat, war mein Gedanke, ihn bei der letzten 50kw Schnellladestation vor dem Ziel noch einmal aufzuladen.

Im Prinzip reichen 50 Min zum laden aus, um sicher bis zum nächsten Stopp zu kommen, aber die Erfahrung hat gezeigt, das wir nie unter einer Stunde wieder am Auto sind.

Meinen ersten Stopp plane ich in 320km, das ist die längste Strecke und nur machbar wenn ich unter 110km/h bleibe. Durch die Speicherung und das im Auto auch Google Maps ist, sehe ich ja relativ gut ob ich es schaffe oder doch die Ladestation davor anfahre. Da der letzte Ladestopp auch schon am Ende feststeht, mache ich den Ladestopp 2 in etwa zwischen Ladestopp 1 und 3.

Alles in allem keine Hexerei, aber etwas Aufwand. Ich denke bezüglich der Apps und Einstellmöglichkeiten zum Routen planen hat es sicher noch eine Menge Verbesserungspotential seitens der Entwickler.